Für die grüne Perle im blauen Meer hatten wir wieder einmal einen privaten Guide gebucht. Der uns in einem komfortablen Van zu siebt über die Insel zu den interessantesten Zielen fahren sollte. Leider konnte Sun krankheitsbedingt nicht mitfahren, also machten wir uns zu sechst auf den Weg. Unser Fahrer und Guide sprach fliessend Deutsch mit leicht französischem Akzent. Was die nur so aus ihm heraus sprudelnden Informationen zu einem leicht verdaulichen Vergnügen machten.
Über die in den Ozean gebaute, 2 Milliarden Euro teure Autobahn ging es dann flott, da sonntags kein Berufsverkehr, zu unserem ersten Ziel, einer genossenschaftlichen Vanilleplantage. Selbstverständlich mit angeschlossenem Shop. Das selbst hergestellte Vanilleeis und der Vanillekaffee waren aber tatsächlich ein Geschmackserlebnis. Und die Informationen über den zweijährigen Produktionsprozess manuell hergestellter Vanille sehr interessant.
Unser Ziel ist Hell-Bourg im "Cirque de Salazie" - der geographische Hauptname des Talkessels.
"Commune de Salazie": ist die administrative Gemeinde, die den Talkessel umfasst.
"Königreich der Wasserfälle": Bezieht sich auf die hohe Niederschlagsmenge und Vegetation.
"Hell-Bourg": Das berühmte Dorf im Talkessel, das oft synonym für den Tourismus in der Gegend steht. Es entstand als Sommerfrische der Reichen der Insel, die so der schwülen Hitze der Küstenebenen enflohen und ist heute UNESCO Kulturerbe und steht in Gänze unter Denkmalschutz.
Salazie liegt im nordöstlichen Teil des erloschenen Vulkans "Piton des Neiges" und ist für seine dichte Vegetation und den berühmten Wasserfall "Voile de la Mariée" bekannt.


























































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