Noch während wir, wieder bei Anja und Uwe auf dem Balkon, dieses trotz seiner Größe und Wuchtigkeit elegante Bauwerk bestaunen, überrascht uns der Kapitän erneut mit einer tatsächlich ans Herz rührenden Aktion. Genau unter der Brücke dreht er die AIDAdiva um 90°, so dass ihre Aufbauten mit der Brücke fluchten. Nach dreimaligem Gruß an die Stadt mit dem mächtigen Typhon des Schiffes ging es weiter um 180°, worauf der Gruß wiederholt wurde. Um dann den Vollkreis zu beenden und den Hafen anzulaufen. Wieder einmal gilt auch hier das Motto gut gemachter Kitsch ist schon wieder Kunst.
Aufgrund des verregneten Wetters hatten wir leider einen Höhepunkt unserer Reise, die Radtour über die Golden Gate und zurück, abgesagt. Und uns stattdessen gemeinsam mit Anja und Uwe auf einen wetterabhängig variablen Erkundungstrip durch die Stadt gemacht. Da das erste Cable-car, auf das wir stießen, genügend freie Außenplätze anbot, war es gleich unseres. Was die Hälfte der Fahrt gut ging, bis wir wieder in eine steil bergab führende Lane abbogen. Und die Bahn stand, aufgrund eines abgebrochenen Bremshebels. Schönen Dank auch.
Zu Fuß ging es dann weiter zu unserem geplanten Ziel, dem Union Square. Hinreichend Gelegenheit, die typische Architektur San Francisco's zu dokumentieren.
Da Zeit und Wetter passten, machten wir uns noch auf den Weg zu den Painted Ladies, einer harmonisch aufeinander abgestimmt angestrichenen viktorianischen Häuserzeile.
Letztlich erreichten wir dann doch noch Macy's, beschlossen aber, den Besuch auf den nächsten Tag zu verschieben und unseren Hunger in einem Diner zu stillen.
Alcatraz: Den letzten Tag in San Francisco "vergnügten" wir uns in Alcatraz, dem ersten Gefängnis seiner Art in den Vereinigten Staaten. Ausschließlich den schlimmsten Verbrechern vorbehalten, für die es in der Regel Endstation ihres Lebensweges bedeutete. Angesichts der Unterbringung in Einzelzellen, teils isoliert, keine besonders schöne Aussicht. Insbesondere, da Alcatraz aufgrund seiner Lage in der Bucht von San Francisco und einer 24/7 Bewachung als absolut ausbruchsicher galt. Zu näheren Einzelheiten siehe Wikipedia.
Vor der Rückkehr zur AIDAdiva, die von Alcatraz aus schon im Nebel des Hafens auszumachen war, wurden noch die obligatorischen Erinnerungsfotos geschossen. Und auf dem Weg zum Liegeplatz die schon auf dem Hinweg entdeckten Würstchen im Speckmantel, dargeboten von fliegenden (bzw. radelnden) Streetfood Fabrikanten, genossen. Ganz offenkundig saulecker!
Zu guter letzt wurde dann noch vor dem Ablegen ein Bummel über die Warft unternommen. So etwas wie eine ganzjährige Kirmes, mit dem schönsten Tand ohne Verstand. Das Auslaufen aus San Francisco krönte unser Kapitän dann noch mit einer Ehrenrunde durch die Bucht um Alcatraz herum, begleitet von einem Lotsenboot, bereit, den noch vom Vortag zu Tränen grührten Hafenpilot aufzunehmen.







































































































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