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Puerto Quetzal, Guatemala

In Puerto Quetzal selbst ist nicht viel anzufangen. Und das geringe Angebot an Aktivitäten ist komplett auf Kreuzfahrt-Touristen ausgerichtet. Daher haben wir uns zu acht einen Kleinbus für den Tag gemietet, um ein paar Stunden in Antigua zu verbringen, einer von Vulkanen umgebenen  Kleinstadt im Süden Guatemalas, die für ihre Gebäude aus der spanischen Kolonialzeit bekannt ist. Viele dieser Häuser wurden nach einem Erdbeben im Jahr 1773 wieder aufgebaut, mit dem Antiguas 200-jährige Rolle als Guatemalas Kolonialhauptstadt beendet wurde. Eine gute Entscheidung (der Van UND der Wiederaufbau), auch wenn es im Sinne des Wortes holprig begann. Da die wegen andauernder Bauarbeiten nur einspurig befahrbahre Autobahn scheinbar ebenfalls aus der Kolonialzeit stammt. Doch so gewannen wir, dank Umleitung, spannende Einblicke in das vom Tourismus noch unberührte Kleinstadtleben.

Weiter zu bestaunen gab es Naturerscheinungen wie den zu Fels erstarrten Indianerkopf und einen aktiven Vulkan, den Fuerto, von dem wir allerdings gebührenden Abstand hielten.

In Antigua angekommen, konnten wir dann allerdings sagen "Die Strapazen haben sich gelohnt!". Ein wirklich sehenswertes Städtchen, trotz Touristenrummel und den allgegenwärtigen Autos.

Lohnenswert ist der Aufstieg ins Kloster nicht nur wegen der Ansicht anwesender Schönheiten, sondern auch wegen der herrlichen Aussicht auf den historischen Stadtkern und die umgebende Landschaft. Die von in sattem Grün gehaltenen Vulkankegeln dominiert wird.

Ein famoses Highlight war zum Abschluss der Besuch der Roof Top Bar des Hotels Aqua, ein Tipp von uns Uwe. Nach dem Genuss von leckerem Frappé Vanillia gönnten wir uns noch eine Besichtigung des Hotels. Wer mal dort ist: Unbedingt ansehen!

Zum Ende wurde es dann noch mal spannend. Obwohl wir für die Rückfahrt über eine Stunde Luft eingeplant hatten, gerieten wir infolge eines Unfalls vor uns in Zeitnot. Minute für Minute verstrich, die Auslaufzeit der AIDAdiva rückte näher und näher. Eine schwache Nervenberuhigung war der Umstand, dass sich noch mehrere Busse der AIDA Tours hinter uns befanden, auf die das Schiff sicher warten würde. Am Ende gelang uns dank eines waghalsigen Fahrmanövers unseres Busfahrers durch den Gegenverkehr dann die zeitliche Punktlandung. Noch weit vor den letzten vier AIDA-Bussen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Martina Ti (Freitag, 12 Dezember 2025 18:48)

    Hallo ihr Lieben,
    vielen Dank für die schönen Bilder aus Guatemala. Genießt eure Reise weiterhin und verwöhnt uns mit weiteren schönen
    Fotos.
    Bleibt gesund und noch viel viel Spaß
    LG
    Martina