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Puerto Limón

Puerto Limón auf der Atlantikseite Costa Ricas ist Costa Ricas bedeutendster Hafen an der Karibikküste und zentral für den Bananenexport. Die Stadt hat eine ausgeprägt afro-karibische Kultur, die sich in der Sprache, dem Essen und der Musik widerspiegelt. Wovon uns unsere deutschsprachige Reiseleiterin nicht so viel vermitteln konnte. Dafür mehr über die Wehmut angesichts der schon lange zurückliegenden Tage, als das Land noch den darauf lebenden Menschen gehörte. Und die Transamerica eine festgefahrene Lehmpiste war. Außerhalb der Regenzeit.

Zuerst ging es mit dem Bus über die heute gut ausgebaute Straße in den Parque Nacional Cahuita, wo wir auf die Sichtung der örtlichen Tierwelt hofften. Costa Rica beherbergt infolge seiner speziellen vulkanischen Geologie fast sieben Prozent der Artenvielfalt (noch, Chiquita lässt grüßen) bei nur 0,03 Prozent der Landoberfläche der Erde. Für die Flora können wir das nach dem Besuch des Nationalparks bestätigen. Vor allem Arten der Farbe grün dominierten. In der sich die Fauna sehr erfolgreich vor uns versteckte. Außer einem wirklich faulen Faultier und einem einsamen, auf Partnersuche befindlichen Schmetterling konnten wir auf 5 Kilometer Dschungelpfad nichts sichten. Die Bäume allerdings waren schon beeindruckend groß.

Am Ende des Pfades waren wir dann wieder am Atlantik angelangt...

Anschliessend ging es weiter zu Peter, einem Althippie, der sich vor Jahrzehnten sein eigenes Refugium geschaffen hat, mit Snackbar und Minigolfplatz. Der allerdings außer Betrieb war, da er den Kampf gegen die Fauna Costa Ricas nicht gewinnen konnte. Ebensowenig gab es die in der Tourbeschreibung versprochenen Früchte, insbesondere gebackene Bananenspezialitäten, da die Fauna in Form einer vor uns dort anlandenden Reisegruppe gnadenlos zugeschlagen hatte. Ich sage nur Frau Dr. Sonnenschein...

Hungrig ging es weiter zu einer Reggae-Bar, wo wir unseren Hunger an tatsächlich wohlschmeckenden Kochbananen mit Bohnenmus stillen und erneut die Wellen des Atlantik rauschen hören und sehen konnten.

Auf der Rückfahrt besuchten wir noch eine Bananenplantage "modernen" Stils (ich sage kriminell, mit 42 Spritzungen per Flugzeug im Jahr) und einen Familienbetrieb mit biologischem Anbau. Die dort probierten Bananen waren gut. Die industriellen überreifen kriegen in Costa Rica die Schweine zu fressen.

Nach dem "artgerechten" (europäischen) Abendessen auf der Diva genossen wir dann noch einen (oder zwei?!) Absacker im Mondenschein

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Kommentare: 1
  • #1

    Mel (Dienstag, 09 Dezember 2025 06:39)

    Das nenne ich einen erfolgreichen Tag. Dsnke das ich dabei sein durfte. ��