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Charleston

Auch Charleston empfängt uns mit einem Hochseeschlepper als Wachhund und strahlendem Sonnenschein. Langweilig wird uns dennoch nicht.

Denn wir haben wieder volles Programm. Zuerst geht es mit der Pferdekutsche durch das elitäre historische Städtchen. Gründerzeitcharme vom Feinsten, wie es schon die Straßennamen verkünden. King St., Queen St., Meeting St.. Immer wieder mal abgebrannt, immer wieder von fleißigen Sklavenhänden neu aufgebaut. Zuletzt sogar mit eisernen Fensterrahmen und einer clever organisierten Feuerwehr. Seitdem ist es vorbei mit der Brennerei. Im übrigen dann auch der Sklaverei, der die Südstaaten ihren Wohlstand verdankten. Der Wohnwert blieb, ein Häuschen in der passenden Gegend kostet ab 10.000.000$ aufwärts.

Anschließend ging es hinaus aufs Land. Patrick Swayze's Ruf und den Fackeln im Sturm folgend fuhren wir zwischen Jahrhunderte alten Eichen die Alley hinauf zum Herrenhaus. Wem da nicht ein Tränchen der Rührung über die Wange lief, dem kann nicht mehr geholfen werden. Besonders angesichts der allgegenwärtigen Verklärung afroamerikanischer Lebensweise zu dieser Zeit. 

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